Verschueren muss in dieser Transferperiode 10 Mio. Euro reinholen

FREITAG, 24 JANUAR 2020, 01:20 - RSCA Skater
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TRANSFERS Michael Verschueren hat in diesem Winter von Marc Coucke einen fast unmöglichen Auftrag erhalten: der Sportdirektor muss in dieser Transferperiode für mindestens 10 Millionen Euro Spieler verkaufen. Das berichtet Het Nieuwsblad. Da Adrien Trebel nicht länger verkäuflich ist, soll er nun an Spielern wie Elias Cobbaut, Alexis Saelemaekers oder Francis Amuzu denken.

Um das finanzielle Loch von 27 Millionen Euro teilweise zu füllen, muss Verschueren einige Spieler verkaufen. Die überflüssigen Spieler bringen kaum eine höhere Ablösesumme ein. Im besten Fall braucht Anderlecht ihre Gehalt nicht mehr zu zahlen. Mit Sven Kums erzielte Verschueren vorgestern einen ersten (kleineren) Erfolg. Aber diese Ablösesumme (1,5 bis 2,5 Millionen Euro) kann erst im kommenden Sommer verbucht werden.

Für Didillon hofft Anderlecht auf ca. 2 Millionen Euro. Und deswegen muss Verschueren auch Spieler verkaufen, die zwischen Bank und Stammelf pendeln. Auf Anfrage von Anderlecht versuchen nun verschiedene Berater, einen neuen Verein für Cobbaut und Saelemaekers zu finden. Für Cobbaut hofft Anderlecht auf 10 Millionen Euro und für Saelemaekers auf 7 Millionen Euro. Amuzu darf den Verein für 4 Millionen Euro verlassen.

Sie zu verkaufen, wird jedoch kein einfaches Unterfangen sein. Saelemaekers zeigte am vergangenen Sonntag gegen Club Brügge eine starke Leistung, aber er möchte den Verein nicht verlassen. Cobbaut steht einem Transfer wohl offen gegenüber. Er wurde vor einigen Wochen noch mit Atalanta und Sheffield United in Verbindung gebracht, aber beide Vereine haben auch noch andere Verteidiger auf ihrer Liste stehen. 

Und somit steht Verschueren vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Außerdem ist es auch nicht seine Schuld gewesen, dass es finanziell so weit gekommen ist. Er war es nicht, der damals 8 Millionen Euro für Sanneh bezahlt hat oder Spielern wie Musona, Trebel oder Saief ein so hohes Gehalt gab, dass sie jetzt lieber bei Anderlecht bleiben, anstatt irgendwoanders zu spielen und dort weniger zu verdienen.

Quelle: © Eigene Quelle



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